Was der Körper zeigt

Menschen teilen sich nicht nur mit Worten, sondern immer auch über ihren Körper mit. Das gilt ebenso in Psychotherapien: Im nonverbalen Austausch zwischen Klient und Therapeut liegt ein enormes Potenzial, meint der Psychotherapeut Ulfried Geuter. Er belegt dies mit spannenden Beispielen aus der Forschung und aus seiner eigenen Praxis

Was der Körper zeigt

Menschen teilen sich nicht nur mit Worten, sondern immer auch über ihren Körper mit. Das gilt ebenso in Psychotherapien: Im nonverbalen Austausch zwischen Klient und Therapeut liegt ein enormes Potenzial, meint der Psychotherapeut Ulfried Geuter. Er belegt dies mit spannenden Beispielen aus der Forschung und aus seiner eigenen Praxis

Fast alle seelischen Zustände eines Menschen äußern sich in den Spannungen und Erschlaffungen seiner Gesichtsmuskeln, in der Einstellung seiner Augen, der Blutfüllung seiner Haut, der Inanspruchnahme seines Stimmapparates und in den Haltungen seiner Glieder, vor allem der Hände.“ Das schrieb Sigmund Freud 1890. Allerdings ohne dass er die Signale des Körpers in seiner therapeutischen Arbeit genutzt hätte. Das Ich sollte sich selbst als Erkennendes gegenübertreten. Alle motorischen Impulse des Patienten wollte Freud, wie er später schrieb, allein auf das psychische Gebiet lenken. Doch niemals deutete er Haltung oder Mimik, wenn er beobachtend hinter der Couch saß.

Dabei teilt sich in einer Psychotherapie nicht nur der Patient körperlich mit, sondern auch der...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 8/2015: Schöner Stress!
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