Gemeinsam glücklich - Warum Gruppen unser Leben bereichern

Sie sind kein Gruppenmensch? Vor allem mit Vereinen können Sie gar nichts anfangen? Sie sollten umdenken. Denn neue Erkenntnisse belegen: Wer sich einer Gruppe zugehörig fühlt, lebt besser und gesünder

Gemeinsam glücklich - Warum Gruppen unser Leben bereichern

Sie sind kein Gruppenmensch? Vor allem mit Vereinen können Sie gar nichts anfangen? Sie sollten umdenken. Denn neue Erkenntnisse belegen: Wer sich einer Gruppe zugehörig fühlt, lebt besser und gesünder

Ob Schützenverein, Kegelclub, Lesezirkel oder Gesangsverein – viele Menschen verbinden derartige Zusammenschlüsse mit Unfreiheit, Intrigen und Spießigkeit. Doch nun zeigen Studien: Menschen, die mehreren Gruppen angehören und sich mit ihnen identifizieren, leben nicht nur besser, sondern reduzieren ihr Risiko für Depressionen, Schlaganfall und andere Krankheiten erheblich.

Wer bislang kein Gruppenfan ist, wird vielleicht einwenden: „Aber ich habe doch viel Kontakt zu einzelnen Freunden, Nachbarn oder Kollegen, da brauche ich doch keinen Verein.“ Freundschaften sind gut, sagen die zum Thema forschenden Psychologen, können aber ein reiches Gruppenleben nicht ersetzen. Denn es kommt nicht auf die Zahl der sozialen Begegnungen an, sondern auf das Gefühl der Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

Gruppen tun auf vielfältige Weise gut. Die gegenseitige Hilfe und das Gefühl von Vertrauen unter Gleichgesinnten scheinen sehr wirkungsvoll Belastungen abfedern zu können, die durch einschneidende Umbrüche im Leben entstehen. Einige Beispiele:

In einer Studie mit britischen Erstsemestern sagte die Zahl der vor Studienbeginn frequentierten Clubs, Vereine und sonstigen Gemeinschaften zuverlässig voraus, wie gut sich die jungen Leute an die neuen Herausforderungen anpassen würden. Je mehr Gruppen jemand in der Schulzeit angehört...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 6/2015: Gemeinsam glücklich
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