„Der Instinkt, am Leben zu bleiben, treibt uns an“

Im März dieses Jahres endete Flug 9525 tragisch. Nach dem Drama im Cockpit zerschellte der Airbus mit 150 Menschen an Bord in den französischen Alpen. Die Medien berichteten intensiv und ausführlich. Inzwischen sind die Hinter­bliebenen mit ihrem Leid allein. Wie können sie weiterleben? Der Notfallpsychologe Cornel Binder-Krieglstein weiß aus langjähriger Erfahrung, wie es Menschen in Extremsituationen ergeht

„Der Instinkt, am Leben zu bleiben, treibt uns an“

Im März dieses Jahres endete Flug 9525 tragisch. Nach dem Drama im Cockpit zerschellte der Airbus mit 150 Menschen an Bord in den französischen Alpen. Die Medien berichteten intensiv und ausführlich. Inzwischen sind die Hinter­bliebenen mit ihrem Leid allein. Wie können sie weiterleben? Der Notfallpsychologe Cornel Binder-Krieglstein weiß aus langjähriger Erfahrung, wie es Menschen in Extremsituationen ergeht

Als Experte für Katastrophenhilfe beschäftigen Sie sich mit der Frage, wie Menschen existenzbedrohende Situationen überstehen können. Wie würden Sie eine derartige Erfahrung definieren?

Eine existenzbedrohende Situation beschreibt die Grenze, die das Leben vom Tod trennt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Situationen, die aufgrund äußerer Umstände plötzlich entstehen. Die Angehörigen der Passagiere des Germanwings-Fluges kamen durch den Absturz in eine solche Grenzsituation. Ein anderes typisches Beispiel wäre ein dramatischer Verkehrsunfall, bei dem Sie massiv verletzt worden sind. Sie liegen hilflos auf der Straße, und Gedanken wie „Wie schwer...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 6/2015: Gemeinsam glücklich
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