Ich bin ein Anhang

Mariana Leky erzählt in ihrer Kolumne von einem Abiturtreffen, zu dem sie Max begleitet. Was ist aus Michaela mit dem seidenen Haar geworden?

Wie ist das, wenn man 30 Jahre später die Frau trifft, in die man unglücklich verliebt war? ©Elke Ehninger

Ich bin ein Anhang

Mein Freund Max war noch nie bei einem Abiturtreffen. Nun jährt sich sein Abitur zum 25. Mal. Ich habe ihn überredet, zu dem dazugehörigen Fest zu fahren – und dafür muss ich jetzt mit. Man soll „mit Anhang“ kommen, und da Max derzeit keinen Anhang hat, soll ich mich zur Verfügung stellen.

Auf der Zugfahrt in Max’ Heimatstadt erzählen wir uns Schulzeitgeschichten. Max erzählt von seinem Chemielehrer, der bei einem Experiment seinen Daumen verlor. Daraufhin, erzählt Max farbenfroh, wurde der große Zeh des Chemielehrers amputiert und dorthin operiert, wo früher der Daumen gewesen war.

Der Chemielehrer trug immer Sandalen mit Socken. Max kassierte eine Fünf nach der anderen, weil er sich nicht konzentrieren konnte, sondern den Chemielehrer immer anstarren musste – und zwar nicht den Zehdaumen, sondern die leere Stelle am Fuß des Chemielehrers. „Die Socke warf Falten über dem Nichts“, sagt Max im Zug, immer noch beeindruckt.

Unglücklich verliebt

Ich erzähle von Andreas, in den ich unglücklich verliebt war, wegen dem ich mindestens drei Kilo Tagebuch vollschrieb, darunter mehrere Gedichte, die...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2018: Geschwister
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