Das Glück der Berührung

Wir alle wollen berührt werden: ob sinnlich, seelisch oder geistig. Sonst werden wir unserer selbst ­unsicher. Ein Essay von Wilhelm Schmid.

Lange Zeit habe ich auf das Phänomen der Berührung gar nicht geachtet: Es gab sie halt, oder es gab sie nicht. Welche Bedeutung sie für Menschen hat, fiel mir erst auf, als ich zeitweilig als Philosoph in einem Krankenhaus arbeitete, viele Gespräche führte und interessante Beobachtungen machte. Da waren beispielsweise alte Menschen, an deren Bett ich saß und die meine Hand, die ich ihnen gab, nicht mehr loslassen wollten. Oder ich beobachtete Ärzte, die Patienten aufmuntern wollten,…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2016: Sieh's doch mal so!
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Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge