Zu Fuß zu sich selbst

​Nirgends erlebt man die Vielfalt der Natur so wie beim Wandern – und kann nebenbei noch zu zur eigenen Mitte finden.

Frau beim Wandern lächelt über die Verbindung zur Natur und zu sich selbst
Wandern: die natürlichste Form der Entschleunigung. © Getty

Wanderlust ist eines der Wörter, das die englische Sprache aus dem Deutschen entlehnt hat. So richtig alt ist die Wortfügung im Deutschen nicht, geprägt hat sie wohl erst die Romantik. „O Wandern, Wandern, ­meine Lust“, dichtete der Handwerkersohn Wilhelm Müller aus Dessau, Franz Schubert hat die Verse in Wien vertont. Wanderlust, so wie es heute im angelsächsischen Sprachraum verwendet wird, meint vor allem: Lust am freien Schweifen, Freiheitsdrang. Von dieser Bedeutung zehrt auch bei…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute Compact 54: Natur & Psyche
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