Mein verkörpertes Ich

Nichts scheint so fix wie der eigene Körper. Und doch empfinden wir eine Gummihand als unsere eigene oder verschmelzen mit einem Avatar.

Die Illustration zeigt die Silhouette eines Kopfes von der Seite, daneben steht ein kopfloser Körper, ebenfalls als Silhoutte
Unser Denken ist eng mit Sinnen und Körper verschränkt.  © Luis Dourado

Morgens vor dem Spiegel oder wenn wir uns für das neuste Selfie in Pose werfen: Solche Momente sind die Ausnahme. Die meiste Zeit des Tages sind wir uns unseres Körpers und unserer Körperempfindungen wenig bewusst.

Wir haben dann den Autopiloten eingeschaltet. Wir wissen intuitiv, wie wir uns zu bewegen haben, um die Kaffee­tasse zu ergreifen, und müssen uns nicht erst bewusstwerden, wo sich die Hand befindet und welche Muskeln angesteuert werden müssen. Plaudern wir mit Bekannten,…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2022: Für sich einstehen
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