Lieblingskinder und andere

Behandeln Eltern ihre Kinder ungleich, tragen diese eine schwere Last, sagen die Forscher Jörg M. Fegert und Martin Diewald im Interview.

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Herr Professor Diewald, Herr Professor Fegert, warum bevorzugen Eltern ein Kind und setzen ein anderes zurück?

Diewald: Wichtige Motive sind Ähnlichkeit und Sympathie. Ein Kind, das uns ähnlicher ist, dem fühlen wir uns automatisch näher und verbundener. Aber auch Ressourcenknappheit kann eine Rolle spielen: Wenn man nicht genug Zeit, Energie oder Geld hat, um alle Kinder zu fördern, konzentriert man sich auf das Kind, von dem man sich am meisten verspricht. Die anderen bleiben zurück.…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2018: Kann ich mich ändern?
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