Wir Gutgläubigen

Falsche Nachrichten werden in sozialen Netzwerken mutwillig gestreut und entwickeln sich zu subjektiven Wahrheiten. Warum funktioniert das? Weshalb sind wir nicht misstrauischer?

Wir Gutgläubigen

Falsche Nachrichten werden in sozialen Netzwerken mutwillig gestreut und entwickeln sich zu subjektiven Wahrheiten. Warum funktioniert das? Weshalb sind wir nicht misstrauischer?

Falsche Nachrichten sind eines der großen Themen unserer Tage – auch und gerade mit Blick auf den bevorstehenden Bundestagswahlkampf. Unzählige dieser sogenannten fake news werden in sozialen Netzwerken im Internet mutwillig gestreut, zuweilen versandt von Computerprogrammen, sogenannten ­social bots. Vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen beispielsweise wurde auf Facebook fast eine Million Mal eine Botschaft geteilt, derzufolge Papst Franziskus angeblich Donald Trump unterstütze. Frei erfunden! „Solche Falschnachrichten beeinflussen die Meinungen und Haltungen der Leute ganz sicher“, erklärt Lisa Fazio von der Vanderbilt University in den USA.

Psychologen wie sie und Politologen haben in den vergangenen Jahren ein ums andere Mal ermittelt, wie leicht sich nachweisbare Lügen und halbgare Informationen in unser Gehirn einbrennen und zu subjektiven Wahrheiten avancieren. „Man sollte unbedingt wissen, dass es diese...

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Aenean imperdiet ligula ac mi cursus ultricies. Cras vitae porta lectus, at posuere felis. Duis tincidunt ex et arcu euismod iaculis. Nam viverra erat elit, vitae egestas elit rutrum id. Ut ligula tellus, semper viverra ligula sed, lacinia ullamcorper nibh.

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

file_download print

News

Gesundheit
Das Risiko einer depressiven Erkrankung sinkt, wenn man kulturellen Aktivitäten nachgeht, fanden zwei Forscherinnen heraus.
Leben
Wer Probleme mit der Selbstkontrolle hat, wird häufiger Opfer krimineller Internetattacken.
Leben
Offen miteinander zu reden ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich offenbar, ergab eine Studie.