Langsam schauen

Ein Museumsbesuch ist bisweilen ganz schön anstrengend, vor allem wenn man versucht, möglichst viel hineinzupacken. Durchschnittlich 20 Sekunden, so zeigt die Forschung, verharren Besucher vor einem Objekt. Doch man kann Kunst auch auf andere Weise genießen – und dabei eine Menge über sich selbst erfahren

Langsam schauen

Ein Museumsbesuch ist bisweilen ganz schön anstrengend, vor allem wenn man versucht, möglichst viel hineinzupacken. Durchschnittlich 20 Sekunden, so zeigt die Forschung, verharren Besucher vor einem Objekt. Doch man kann Kunst auch auf andere Weise genießen – und dabei eine Menge über sich selbst erfahren

Einmal im Jahr gehen Kunstfreunde in aller Welt in Museen und Galerien und schauen sich Werke bewusst lange an. Der Slow Art Day, vom amerikanischen Manager und Consultant Phil Terry ins Leben gerufen und von einem Team von Freiwilligen organisiert, findet 2017 am 8. April statt. Zahlreiche Museen nehmen daran teil, und das Prozedere verläuft überall ähnlich: Besucher verbringen ungefähr zehn Minuten vor einem einzelnen Kunstwerk und vertiefen sich ganz darin. Erst dann gehen sie zum nächsten weiter. Maximal fünf Gemälde oder andere Werke, die vorab von einem lokalen Gastgeber ausgewählt werden, umfasst der Besuch in der Regel. An manchen Orten kann man sich danach mit anderen Kunstfreunden bei einem Kaffee oder Mittagessen über seine Erfahrungen austauschen.

Für viele Teilnehmer dürfte dies ein...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2017: Lebenskunst
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