Wer glaubt denn so etwas?

Paul McCartney ist tot, und Lady Di wurde ermordet. Verschwörungstheorien üben eine enorme Faszination aus. Warum aber können sich gerade heute so viele Menschen mit schlichten Weltsichten identifizieren?

Wer glaubt denn so etwas?

Paul McCartney ist tot, und Lady Di wurde ermordet. Verschwörungstheorien üben eine enorme Faszination aus. Warum aber können sich gerade heute so viele Menschen mit schlichten Weltsichten identifizieren?

Paul McCartney ist tot. Und zwar schon seit über vierzig Jahren. Wer genau hinschaut, erkennt es sofort: Auf dem Cover des Albums Sgt. Pepper’s trägt der Sänger einen Aufnäher mit der Aufschrift „OPD“, einer kanadischen Abkürzung für den Begriff officially pronounced dead. Der ebenfalls abgebildete VW Käfer hat das Nummernschild „28 IF“, genau das Alter, das McCartney erreicht hätte, wäre er noch am Leben gewesen. Und ein letzter Beleg: Der Song I Am The Walrus endet mit den Worten „Sit down father, rest you …“, was rückwärts gespielt als „Ha! Ha! Paul is dead!“ erkennbar ist. Es liegt auf der Hand: Paul McCartney starb bei einem Autounfall. Seine verzweifelten Bandkollegen ersetzten ihn durch einen Doppelgänger.

Diese Geschichte ist eine der hartnäckigsten und zugleich absurdesten Verschwörungstheorien der Gegenwart. Schon seit vierzig Jahren macht sie die Runde, McCartney sah sich...

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2016: Sprich mit Dir!
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