„Seriengucken ist Probehandeln“

Warum „Game of Thrones“ oder „Vorstadtweiber“ uns so faszinieren, erklärt die Psychoanalytikerin Svenja Taubner im Interview.

Szene aus Game of Thrones, Emilia Clarke und Krieger mit Schilden
Auch Fantasy-Serien wie Game of Thrones zeigen ein Stück Wirklichkeit und faszinieren uns deshalb. © Pictorial Press Ltd/Alamy Stock Foto

Sie sind Psychoanalytikerin und haben zusammen mit Timo Storck ein Buch über die neuen TV-Serien herausgebracht. Was ist der Unterschied zu den alten Serien wie Lassie, Flipper oder Bonanza?

Der größte Unterschied ist, dass die Erzählstruktur sich verändert hat. Sie ist in den neuen Serien eher dem Roman vergleichbar. Es wird eine einzige große Geschichte erzählt. Sie erstreckt sich über den Verlauf der ganzen Serie, kann also 60 Stunden dauern oder länger. Bonanza, Flipper und Co sind…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2018: Das erlaube ich mir!
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