Ein Brief von der Behörde

Schreiben einer Behörde lösen ungute Gefühle aus, wenn ein Anliegen abgelehnt wurde. Es geht auch anders, meinen Psychologen.

Die Illustration zeigt einen Briefumschlag, aus dem Menschen händeringend um Hilfe schauen
Wie kann ein Behördenschreiben den richtigen Ton treffen, ohne an Klarheit zu verlieren? © Richard Klippfeld

Ich (Friedemann Schulz von Thun) erhielt vor meiner Pensionierung von der Präsidialverwaltung meiner Universität ein Schreiben, das mich ins Schmunzeln brachte:

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis, dass wir Sie an die Vollendung Ihres 65. Lebensjahres am 06.08.2009 erinnern. […] Wir werden demzufolge Ihre Versetzung in den Ruhestand einleiten. Wir möchten Sie bitten, sich darauf einzustellen!

Zwischen den Zeilen klingt eine Empathie an, ein Bewusstsein des Senders, dass er dem Empfänger mit…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 8/2019: Paare im Stress
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