Waldorfschule vs. Wissenschaft?

Waldorfschulen: Idealer Unterricht oder unwissenschaftlich? Ein Professor für Erziehungswissenschaft und ein Professor für Waldorfpädagogik streiten.

Das Bild zeigt zur einen Hälfte Mädchen im Jahr 1913 beim Eurythmieunterricht und zur anderen Hälfte ein Mädchen beim Zirkusunterreicht an einer Dresdner Waldorfschule in der heutigen Zeit
© dpa | Monika Skolimowska/picture alliance.

Professor Ullrich, Professor Schieren: Rudolf Steiner, der Gründer der Waldorfschule, hat ein umfangreiches Werk voller Widersprüche hinterlassen. Kann man daraus überhaupt eine Pädagogik ableiten, wie Waldorfschulen es tun?

Heiner Ullrich: Man muss Rudolf Steiner in doppelter Hinsicht sehen: Der frühe Rudolf Steiner war hauptsächlich ein idealistischer Philosoph, der sich zum Beispiel mit Goethes naturwissenschaftlichen Schriften beschäftigt hat. Später ist er eingetreten in den Kosmos…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2022: Nein sagen lernen
Anzeige
Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge