Meditation soll nicht nur entspannen

Meditation sollte nicht als eine Gesundheitskompetenz funktionalisiert werden, warnt der Mediziner Joachim Galuska

Eintauchen ins eigene Selbst dient nicht nur der Entspannung. ©Karsten Petrat

„Meditation wurde nicht entwickelt, damit Menschen entspannter sind“

Meditation sollte nicht als eine Gesundheitskompetenz funktionalisiert werden, warnt der Mediziner Joachim Galuska. Denn damit beschneide man das revolutionäre Potenzial dieser mentalen Praxis

Herr Galuska, Sie haben als Klinikleiter Pionierarbeit geleistet, um Meditation in die Psychotherapie zu integrieren. Inzwischen ist Meditation ein Megatrend. Wie bewerten Sie den gegenwärtigen Hype?

Ich freue mich darüber, dass etwas gesellschaftsfähig geworden ist, wofür ich in den neunziger Jahren viel Prügel bezogen habe. Von Anfang an habe ich mich für ein ganzheitliches Therapiekonzept eingesetzt, das Meditation integriert. Dafür wurde ich heftig kritisiert und der Esoterik bezichtigt.

Wie haben Sie Meditation genau in der Klinik eingesetzt?

Alle Patienten bekamen eine Einführung in Achtsamkeit und hatten dann die Möglichkeit, morgens eine halbe Stunde lang an einer stillen Meditation teilzunehmen oder am Nachmittag diverse Meditationsformen mit Bewegung und Stimme auszuprobieren. Die Patienten, die Achtsamkeitsmeditation praktiziert...

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Aenean imperdiet ligula ac mi cursus ultricies. Cras vitae porta lectus, at posuere felis. Duis tincidunt ex et arcu euismod iaculis. Nam viverra erat elit, vitae egestas elit rutrum id. Ut ligula tellus, semper viverra ligula sed, lacinia ullamcorper nibh.

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2018: Heilkraft Meditation
file_download print

News

Leben
Wer Probleme mit der Selbstkontrolle hat, wird häufiger Opfer krimineller Internetattacken.
Leben
Offen miteinander zu reden ist nicht immer einfach. Aber es lohnt sich offenbar, ergab eine Studie.
Beruf
Es motiviert uns, wenn wir wissen, wofür wir etwas tun. Disziplinierte Menschen sind sehr gut darin, sich diese Klarheit zu verschaffen.