Bewegt euch!

Wir sitzen und sitzen und sitzen. Im Büro, im Auto, vor dem Fernseher. Und werden dabei immer inaktiver und unbeweglicher. Was wir uns damit antun, ist uns oftmals nicht bewusst

Bewegt euch!

Wir sitzen und sitzen und sitzen. Im Büro, im Auto, vor dem Fernseher. Und werden dabei immer inaktiver und unbeweglicher. Was wir uns damit antun, ist uns oftmals nicht bewusst

Morgens steigen Sie in Ihr Auto oder in die Bahn. Darin sitzend fahren Sie zur Arbeit, wo Sie an Ihrem Schreibtisch für längere Zeit Platz nehmen. Zum Mittagessen gehen Sie in die Kantine, wo Sie sich natürlich zum Essen hinsetzen – nur um nach dem Essen die folgenden Stunden wieder sitzend vor dem Computer zu verbringen. Am Abend erledigen Sie dies und das und fallen dann erschöpft auf Ihre Couch und machen es sich bequem. Meist vor dem Fernsehgerät.

So oder so ähnlich verlaufen für viele Menschen die Tage – mit dem Ergebnis, dass sich die sitzende Zeit Tag für Tag auf viele Stunden summiert. Im Durchschnitt sind es um die sieben, ergab beispielsweise die Bewegungsstudie 2016 der Techniker-Krankenkasse mit mehr als 1000 Befragten. Von diesen gab sogar die Hälfte an, gar keinen Sport zu betreiben und sich kaum zu bewegen. Vertreter akademischer Berufe sind hier besonders gefährdet. Grundsätzlich hat der Anteil der Beschäftigte mit einem Bürojob in den letzten 50 Jahren enorm zugenommen – von ungefähr 10 Prozent auf 50 Prozent, wie die Psychologin Vivien Suchert mit Hinweis auf die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin schreibt.

Sitzen wir uns selbst im Weg? Einiges spricht dafür. Denn je länger wir sitzen, desto weniger bewegen wir uns. Und je weniger wir uns bewegen, desto schwerer fällt es, den Sitzplatz zu verlassen. Dass das ungesund ist, wissen wir. Was wir vielleicht nicht wissen: Bewegung zweimal pro Woche…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2017: Narzissten
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