„Spieler sind in einer Trance“

Natasha Dow Schüll erforscht, wie Glücksspielautomaten unser Verhalten steuern und mit welchen Tricks uns das Design der Maschinen süchtig macht.

Ein Mann sitzt wie im Trancezustand vor einem Spielautomaten
ILLUSTRATION - Ein Mann spielt am 21.10.2014 in einer Spielhalle in Hamburg an einem Multigamerspielautomat. Foto: Markus Scholz | Verwendung weltweit © Markus Scholz/picture alliance/dpa Themendienst

Spielhallen sind ein seltsames Phänomen. Viele haben derlei Etablissements noch nie betreten. Dennoch liegt der Jahresumsatz mit Geldspielautomaten in Deutschland bei sieben Milliarden Euro – und damit siebenmal höher als der Umsatz, den etwa Kinobetreiber mit dem Verkauf von Eintrittskarten erzielen. Für nicht wenige Spieler werden die Automaten gefährlich. Sie machen süchtig. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung urteilt: Die Maschinen sind „risikoreich für das Auftreten…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2019: Konzentration finden
Anzeige
Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge