Mein Therapeut, der Traummann?

Manchmal verliebt sich eine Klientin in ihren Psychotherapeuten oder er überschreitet seine Grenzen. Was bedeutet das für den Fortgang der Therapie?

Die Illustration zeigt eine Frau mit langen, schwarzen Haaren, die verliebt zu ihrem Therapeuten schaut
Das Verhältnis von Klientin und Therapeut – zwischen Offenheit und klaren Grenzen © Karsten Petrat

In einer Hand den Stift, auf den Oberschenkeln die Schreibunterlage, so sitzt er da in seinem bequemen Stuhl, der Psychotherapeut. Verständnisvoll und ernst blickt er herüber, dann lächelt er, nickt und sagt: „Wenn ich richtig verstehe, dann …“ Nun wiederholt er, was sie soeben gesagt hat. Und tatsächlich, in seinen eigenen Worten sagt er genau das, was sie gemeint hat. Was für ein Mann! Er kann zuhören, hat für alles Verständnis, wirkt nie verunsichert, und wenn er etwas wiedergibt,…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2020: Wer bin ich noch?
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Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge