Psychologie Heute 2/2020: Wer bin ich noch?

Wie wir ungelebte Seiten unserer Persönlichkeit finden und entfalten

Irgendwann entscheiden wir uns für ein Leben und eine Identität. Zum Nachteil der vielen anderen Existenzen, die wir hätten führen können. Wir sind nur noch die eifrige Lehrerin, nie Greenpeace-Aktivistin, nie DJane, nie die Lieblingstante aller Neffen und Nichten. Aus diesen „ungelebten Leben“ kann später Trauer erwachsen, Reue oder Schuld. Doch muss es so weit kommen? Wie wir uns aus einem Selbstbild befreien, unsere verborgenen Sehnsüchte, Begabungen und Interessen finden – und leben.

- Heavy Metal: Resilienztraining durch Musik
- Tabuthema: Reden wir über Suizid
- Transgender: Ein außergewöhnliches Zwillingspaar

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Themen in diesem Heft

  • Irgendwann entscheiden wir uns für ein Leben und eine Identität. Doch wir sind mehr als eine Rolle. Wie wir unsere verborgenen Potenziale entfalten.
  • Der Nachbarin unserer Kolumnistin wurde Entspannung verordnet. Sie scheint jedoch damit nicht sonderlich zufrieden zu sein.
  • Selbsttötungen und Suizidgedanken sind weiter verbreitet, als man meint. Doch niemand spricht darüber. Dabei könnte genau das Leben retten.
  • Manchmal verliebt sich eine Klientin in ihren Psychotherapeuten oder er überschreitet seine Grenzen. Was bedeutet das für den Fortgang der Therapie?
  • Psychologie nach Zahlen: 5 Haltungen, die unsere Zufriedenheit in der Partnerschaft stärken.
  • Runde Stirn, große Augen, kindliches Äußeres, das zieht magisch an. Doch worin liegt die Macht des Niedlichen?
  • Der Neurologe Guy Leschziner zeigt in seinem Buch eindrucksvoll, wie aktiv nachts unser Gehirn ist und wie es den Schlaf beeinflusst.
  • Viele Forschungsbefunde lassen sich bei einer Wiederholung nicht bestätigen. Über den Umgang mit Fehlern und der intellektuellen Bescheidenheit.
  • Im Grundgesetzt ist verankert, dass Bundestagsabgeordnete frei sind. Die Praxis sieht jedoch meist etwas anders aus.
  • In ihrem Buch zürnt Gemma Hartley über die ungleiche Verteilung von emotionaler Arbeit in heterosexuellen Kleinfamilien.
  • Patrick Henze äußert sich im Gespräch über die homophoben Tendenzen in der Psychoanalyse.
  • Ängstliche oder depressive Menschen fürchten sich davor, sich zu entspannen. Forscher haben nun den Mechanismus dieses bekannten Phänomens entdeckt.
  • Resilienz hat viele Faktoren – Neueste Forschungen untersuchen dabei u.a. das Immunsystem und das biologische Geschlecht.
  • Im Interview thematisiert der Historiker Jürgen Martschukat die Ursprünge des heutigen Fitnessbooms und die Auswirkungen auf uns.
  • Manchmal versagen alle Behandlungskonzepte, und auch Therapeuten sind mit ihrem Latein am Ende: Was hilft, wenn nichts hilft?
  • Heavy Metal macht glücklich und kann sogar therapeutisch wirken: Die Musik hilft denen, die mit einem zu leichten Leben unterfordert sind.
  • In »Woher kommt der Hass?« beleuchtet die Psychologin Anne Otto die Wurzeln des Rechtspopulismus.
  • Neueste Forschungen legen nahe, dass die Lautstärke der Umgebungsgeräusche einen Einfluss auf die Nahrungswahl hat.
  • Yentl und Laurens sind eineiige Zwillinge. Obwohl ihre Gene praktisch dieselben sind, haben sie ein unterschiedliches Geschlecht.
  • Wer die erschütternde Episode in seinem Leben als Geschichte der Gesundung »redemption story« erzählen kann, dem geht es nachhaltig besser.
  • Der Historiker Malcolm Gladwell beschreibt in seinem Buch dramatische Fälle des Aneinandervorbeiredens.
  • Zukunftsromane der 1920er und 1930er Jahre geben einen Einblick in das damalige Lebensgefühl – gibt es Parallelen zu heute?