Jenseits der Eindeutigkeit

Jugendliche und Gendertheoretiker rütteln an einer Gewissheit: Dass jemand entweder ein Mann ist oder eine Frau. Was sagt die Psychologie dazu?

Ein androgyn aussehender Jugendlicher schaut unsicher in den Spiegel
Marilyn Roxie sieht sich als genderqueer, nicht ins klassische Mann-Frau-Schema passend. © Chloe Aftel

Die erste Frage lautet häufig: Junge oder Mädchen? Von all den Dingen, die wir bei der Geburt eines Kindes fragen könnten – Klein oder groß? Lebhaft oder ruhig? Wie schön? –, entscheiden wir uns für sie, weil uns die Antwort als das Aussagekräftigste erscheint. Kaum jemand weiß, wann er sich das erste Mal als Junge, sie sich als Mädchen fühlte. Und warum. War es ein Blick zwischen die Beine? Eine Erklärung der Eltern? Das Pronomen „er“ oder „sie“? Vielen erscheint die Sache derart klar,…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2019: Werden, wer ich bin
Anzeige
Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge