Eine kapitale Unrast

Unsere Kolumnistin bittet eine Steuerberaterin auf dem Bahnhofsklo ihr zu erklären, wie man Rouge aufträgt.

Die Illustration zeigt eine Frau, die sich hastig auf einer Bahnhofstoilette, dabei in einem Koffer stehend, umkleidet.
Umziehen auf der Bahnhofstoilette – geht das einigermaßen würdevoll? Und läuft das unter „Unannehmlichkeit“? © Elke Ehninger

Eines meiner Lieblingswörter ist „Unannehmlichkeit“. Obwohl es ja wortwörtlich etwas meint, das zu groß ist, um es einfach an- oder hinnehmen zu können, wird es heute vor allem als Bezeichnung für Kinkerlitzchen benutzt: Eine Unannehmlichkeit hat zum Beispiel eine Hochadlige, wenn sie damit klarkommen muss, dass man ihr zum Frühstück die falsche Konfitüre kredenzt hat.

Wenn die Deutsche Bahn Verspätung hat, entschuldigt sie sich bei den Reisenden stets standardmäßig für „die entstandenen…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 9/2019: Konzentration finden
Anzeige
Psychologie Heute Compact 76: Menschen lesen