„Der Welt einen Rahmen geben“

Mit Smartphones werden im Jahr weit mehr als eine Billion Bilder gemacht. Welche Bedürfnisse wir uns damit erfüllen, erklärt Biologe Kurt Kotrschal.

Die Illustration zeigt eine Hand, die ein blaues Smartphone in der Hand hält, darin sind viele Kopien des Smartphones zu sehen
© Matthias Schütte für Psychologie Heute

Herr Kotrschal, warum fotografieren wir eigentlich so gerne?

Wir sind sozial orientierte Wesen und wollen uns mit anderen Menschen emotional in Beziehung setzen. Wir müssen einfach wissen, wohin wir gehören und wie wir zueinander stehen. In diesem Zusammenhang stellen Fotos soziale Verbindungen her und stärken sie. Sie sind universell und somit ähnlich bedeutsam wie Sprache, Kochen oder Musik. Mehr noch: Sie ermöglichen, dass wir aus unserer Umwelt Dinge, Ereignisse und Personen in…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2022: Nein sagen lernen
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