Klein, aber mein

Ein grünes Fleckchen am Stadtrand – davon träumen viele. Selbstversorgung ist allerdings nur selten das Ziel. Über die Psychologie des Kleingartens.

Ein Schrebergartenhäuschen, umrankt von Efeu, in einer Schrebergartensiedlung mit zwei Liegestühlen davor
Ein bescheidenes Häuschen mitten im Grün © plainpicture/mia takahara

Wer erstmals in das reiche Industrieland Deutschland reist, mag sich beim Blick aus dem Zugfenster über die zahlreichen Slums wundern – und staunen, dass sie so ordentlich sind. Typisch deutsch?

Der Kleingarten ist zwar keine deutsche Erfindung, aber hierzulande ausgesprochen populär. Etwa eine Million Kleingärten gibt es in Deutschland, und die Nachfrage ist groß. Wer eine der Parzellen ergattert, muss oft hohe Ablösesummen bezahlen und dann umfangreiche Regeln beachten: Es gilt das Bun…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2022: Sehnsucht
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