Im Takt des Gartens

Gärtnern hat etwas Therapeutisches, denn es verankert uns im Rhythmus des Lebens. Es ist eine Auszeit vom Sprint auf dem Zeitstrahl.

Die Illustration zeigt einen üppigen Garten mit Gartengeräten und grün gestreifte Gießkanne
In unserem Drang, weniger körperlich zu arbeiten, haben wir mentales Wohlbefinden eingebüßt. © Christina Gransow

Wenn das Leben sich aufzulösen scheint, kann die Beschäftigung mit dem Garten uns wieder auf die Beine bringen. Vor ein paar Jahren, als ich mich nach einer mit beruflichem Stress verbundenen längeren Krankheit wieder erholte, durfte ich dies selbst erfahren.

Als der Herbst voranschritt, hoffte ich, meine Lebenskräfte wiederzuerlangen, doch vergeblich. Den ganzen Winter über konnte ich diese Lethargie nicht abschütteln, und so ging es immer weiter bis Anfang März. Gewöhnlich hält mich…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2021: Wege aus der Depression
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