„Ich halte das alles nicht mehr aus“

Therapiestunde: Eine junge Patientin mit Drogenproblemen leidet unter emotionalem Chaos. Wie gelingt es ihr, eine Sprache für Gefühle zu finden?

Die Illustration zeigt eine blonde junge Frau, schläft unter einem Hanfblatt, darüber schweben ihre Gedanken, die ein wildes Chaos sind
Für Christine legte der Marihuana-Konsum eine schützende Decke über sie. © Michel Streich

Die 18-jährige Christine, so möchte die Patientin bei der Anonymisierung ihrer Behandlungsgeschichte genannt werden, „stürzt immer wieder ab und findet keinen Halt“. Ein Kinderpsychiater hatte nach einer heftigen Auseinandersetzung mit ihr „entnervt“ angerufen, damit ich mich ihr annehme. In dem Erstgespräch wirkt Christine zunächst „lammfromm“, als habe sie etwas gutzumachen. Sie erzählt von ihrer Lustlosigkeit, alles sei langweilig und die Schule sei „blöd“.

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2021: Raus aus alten Mustern
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