Und statt aber

Therapiestunde: Frau S. hat unerträgliche Zahnschmerzen – und noch größere Angst vor dem Zahnarzt. Wie soll sie es schaffen, den Mund zu öffnen?

Ein Mann mit Einfahrt-Verboten-Verkehrsschild als Gesicht, sitzt als Patient auf einem Zahnarztstuhl
Die Patientin hatte Bilder eines zahnärztlichen Gemetzels im Kopf, das sie nicht überleben würde. © Michel Streich

Würde Frau S. den Mund aufmachen? Das war die entscheidende Frage. Wenn sie den Mund aufmachen würde, dann könnte alles gut werden. Tat sie es nicht, gab es in der Behandlung kein Fortkommen, dann war ihr nicht zu helfen. Und sie brauchte doch Hilfe.

Als ich noch in meiner Ausbildung war, hörte ich einmal den Vortrag eines renommierten Kollegen an, der von einer Therapie berichtete, in der über viele Sitzungen hinweg kein einziges Wort gefallen war. Patient und Therapeut hat­ten sich 50…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 5/2022: Was treibt mich an?
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Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge