Der Wald verlangt keine Gegenleistung

Therapiestunde: Mal die vier Wände des Therapiezimmers verlassen. Warum ein Wald das ideale Setting sein kann.

Die Illustration zeigt eine Frau in der Natur, die sich entspannt an einen großen Vogel lehnt, um ihre Ängste und Schuldgefühle zu verarbeiten
Die Natur kann der Patientin Ruhe und Geborgenheit außerhalb des bekannten Therapiezimmers geben. © Michel Streich

In meiner Praxis dürfen Klienten zu Beginn einer jeden Stunde wählen, ob sie die Sitzung lieber im Raum oder in der Natur verbringen möchten. Ich beziehe Naturerfahrungen in die Psychotherapie mit ein, weil Menschen draußen in Kontakt mit dem Lebendigen kommen – und somit auch mit den lebendigen und gesunden Anteilen in sich selbst.

Auf einem dieser therapeutischen Spaziergänge klagte meine Klientin Frau B.: „Wegen mir und meiner Angststörung muss mein Mann jetzt auch noch auf einen…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2020: Bilder der Kindheit
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