Muße verzweifelt gesucht

Wir sehnen uns nach unverplanter, selbsterfüllter Zeit – und finden doch immer wieder Gründe dagegen. Über unser Verhältnis zur Muße.

Die Illustration zeigt eine weiße Figur, die in lässiger Pose in der Natur sitzt und im hektischen Alltag nach einem Moment der Muße sucht
Wo steht uns bloß zwischen Terminen und Pflichten der Kopf? © Benjamin Courtault/Sepia

Wir stecken in einem Dilemma fest und haben uns so sehr daran gewöhnt, dass wir keinen Ausweg sehen. Wir sehnen uns nach freien Zeiten, in denen wir zu uns kommen und in Seelenruhe Dinge tun, die uns Freude machen, oder in denen wir einfach nur dasitzen und in den Himmel schauen. Und gleichzeitig tun wir konsequent alles, um uns genau daran zu hindern: Unsere Terminkalender sind voll, die To-do-Listen werden länger.

Ergibt sich spontan eine Zeitlücke, quetschen wir noch einen Termin…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2020: Mein wunder Punkt
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