Abgebrochen

Ein Schwangerschaftsabbruch hinterlässt Spuren, führt aber selten in eine echte Depression. Viele Frauen leiden danach unter Stigmatisierung.

Die Illustration zeigt eine Frau, die traurig zur Seite blickt und einen Schwangerschaftstest in der Hand hält, während viele Hände auf sie zeigen.
Viele Frauen leiden nach einem Schwangerschaftsabbruch unter Stigmatisierung. © Natalia Bzdak

Melanie Seeger, wie wir sie hier nennen wollen, hatte sich immer Kinder gewünscht. Aber als sie mit Mitte vierzig überraschend schwanger wird, folgt auf einen kurzen Anflug von Stolz über die eigene Fruchtbarkeit bald Panik. Sie fühlt sich zu alt für ein Kind, ihr Partner mit 46 ebenfalls. Sie fürchten, der Elternschaft körperlich und emotional nicht gewachsen zu sein. Melanies Partner drängt auf einen Abbruch. Er will seine Haltung auch nicht weiter diskutieren. Sie fühlt sich…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2019: Die Kunst des Aufgebens