Ein Zufluchtsort der Fantasie

Menschen schauen sich seit jeher gerne wilde Tiere an. Dafür braucht es Gitter – was uns vielfältige Gefühle beschert. Über die Psychologie des Zoos.

Eine Tiger vor einer Holzwand im Zoo
Zoos verstehen sich heute als „Arche“ für bedrohte Arten. © Getty Images/Nicolae Sabin Costache/EyeEm.

Die Luft ist schwül. Vögel zwitschern unsichtbar im Dickicht. Ein Wasserfall rauscht. Ein Spalt zwischen zwei Felsen gibt den Blick auf eine Lichtung frei. Ein Schild informiert, dass in diesem Gehege ein Waran lebt. Doch wer ihn entdecken möchte, braucht Glück, Geduld und muss sich zwischen verschiedenen Glasscheiben hin- und herbewegen, um die ideale Perspektive zu finden.

In der Fachsprache der Zoodesigner werden solche Gehege Immersionsland­schaften genannt. Mithilfe von Szenografie…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2022: Das Leben leicht machen
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