Scheiße nochmal, was flucht ihr denn ständig?

80 bis 90 Mal pro Tag verwenden wir Begriffe, die sich nicht gehören. Warum sind diese Wörter tabu? Warum sagen wir sie trotzdem?

Die Illustration zeigt zwei Nachbarn am Zaun, die streiten und sich Gemeinheiten an den Kopf werfen
Nirgendwo wird so oft geflucht wie beim Sport. © Dorothea Huber

Es gibt für alles einen Begriff, den auch Kinder ­hören dürfen. Die Ärztin bittet uns um eine „Stuhlprobe“. Junge Paare schwärmen, wie schön es ist, „Liebe zu machen“. Biologiebücher sprechen von den „primären Geschlechtsorganen“. Man belegt einen ungeliebten Kollegen mit dem „Götzzitat“. Man spricht von „Afroamerikanerinnen“ und „Homosexuellen“. All das sind erlaubte Bezeichnungen, die kein Verbot umweht.

Zwanglos jedoch fallen uns zu alldem Synonyme ein, Begriffe also, die genau…

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Artikel zum Thema
Gesellschaft
In sozialen Netzwerken hinter­lassen wir ständig unsere Spuren. Was entlarven die Mitteilungen, die wir dort verfassen, über unsere Persön­lichkeit?– Eine ganze…
Gesundheit
​Was wir auf Facebook, Twitter und Instagram tun, verrät eine Menge über uns. Zum Beispiel über eine heranziehende psychische Krise.
Leben
​Vergeben fällt nicht leicht. Doch die Mühe lohnt sich: Wer vergibt, lässt die Kränkungen hinter sich – und erlebt eine neue Freiheit.
Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 6/2022: Die Zeit, als alles neu war
Anzeige
Psychologie Heute Compact 71: Familienbande
file_download print

Die Redaktion empfiehlt

Beziehung
Zweifel an der eigenen Beziehung sind eine große Belastung – für den Partner und insbesondere den Betroffenen.
Leben
Die Persönlichkeitsstörung ist in aller Munde – überall lauern scheinbar selbstverliebte Egomanen. ► Doch wie tickt ein Narzisst wirklich?
Beruf
Viele Menschen fühlen sich erschöpft: zu viele Pflichten, zu viel Druck. Über den Zustand kurz vorm Burn-out – und wie wir uns daraus befreien.