Intelligenz ist mehr als nur Wissen. Sie zeigt sich darin, wie wir denken, lernen, Probleme lösen und Neues begreifen. Sie befähigt uns, Muster zu erkennen, flexibel zu handeln und in einer komplexen Welt kluge Entscheidungen zu treffen.
In der Psychologie spaltet man Intelligenz in zwei Faktoren auf: Die fluide Intelligenz umfasst grundlegende Prozesse des Denkens und beschreibt unsere Fähigkeit, spontan zu denken, logisch zu kombinieren und so Probleme zu lösen. Die kristalline Intelligenz umfasst die Fähigkeit, erworbenes Wissen anzuwenden, und speist sich aus Erfahrungen, Bildung und Wissen. Beide zusammen machen unsere Denkfähigkeit aus – die eine flexibel und schnell, die andere tief und fundiert.
Wie kann man Intelligenz messen? Um Intelligenz zu messen und zu vergleichen, berechnet man den Intelligenzquotienten mit Hilfe von sogenannten IQ-Tests. Ein solcher Test prüft bestimmte kognitive Fähigkeiten wie logisches Denken, Sprachverständnis oder Mustererkennung und vergleicht ein Ergebnis mit der Allgemeinbevölkerung. Ein Wert von 100 gilt als Durchschnitt. Doch Vorsicht: Der IQ-Test ist eine Momentaufnahme. Nervosität, Müdigkeit oder eine schlechte Tagesverfassung könnten den Quotienten nach unten treiben. Außerdem bleibt eine Erfassung kreativer, emotionaler und sozialer Fähigkeiten aus.