Gespräche statt Festschnallen

Ans Bett gefesselt, in einen Raum gesperrt, gegen den Willen eine Spritze bekommen: Zwangsmaßnahmen sind in Kliniken Alltag. Doch ein Wandel setzt ein

Die Illustration zeigt einen Therapeuten in der Psychiatrie, der mit einer jungen Patientin an einem Tisch sitzt und spricht, in angenehmer Atmosphäre
Gespräche schaffen Raum, sich mitzuteilen © Marco Wagner

Die Situation war bereits aufgeladen, als der junge Psychotherapeut in Ausbildung dazukam. Frederick Mayer (Name geändert) konnte nur mitansehen, wie eine seiner Patientinnen im Gemeinschaftsraum einer psychiatrischen Station Stühle umherwarf. Sie war laut, aufgebracht, wütend – so wie sich viele Menschen Patientinnen in der Psychiatrie vorstellen –, aber auch vor allem hilflos. Ebenso wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Moment auf Station. Zwei Pfleger näherten sich ihr…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2022: Sehnsucht
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