Bessere Beziehung dank Affäre?

Für die Paartherapeutin Esther Perel ist Untreue nicht das Ende einer Beziehung. Wie Paare am besten damit umgehen – und die Motive erforschen.

Die Illustration zeigt eine Frau neben einem Mann, die an der Stelle des Herzens ein Loch in der Brust hat, eine Hand reicht ihr das fehlende Herz
Nicht nur den Schmerz des Betrogenen betrachten, sondern auch die Motive des Betrügenden. © Frauke Ditting

Frau Perel, Sie kritisieren, dass der heutige ­Diskurs über Affären in weiten Teilen polarisierend, wertend und kurzsichtig ist. Was meinen Sie damit?

Untreue existiert, seitdem die Ehe erfunden wurde, unabhängig vom Ehemodell. Die Bedeutung, die Affären beigemessen wird, und ihre Auswirkungen haben sich jedoch im Laufe der Zeit verändert. Je romantischer das Modell der Ehe wurde und je mehr die Romantik zu einer Art religiösem Vehikel in eine höhere Sphäre der Sinngebung, der Ganzheit,…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2019: Stille
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Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge