Psychologie Heute 1/2019: Stille

Wie wir in einer lauten Welt Ruhe in uns selbst finden

Über den Dächern die Flugzeuge, auf der Straße Motorenlärm, im Großraumbüro ständiges Telefonklingeln: Drei Viertel der Deutschen sind überzeugt, dass der Umgebungslärm immer mehr zunimmt. Gleichzeitig scheinen wir nach Stille zu dürsten: Überall eröffnen Räume und Häuser der Stille, locken Retreats mit Stille-Erfahrungen, als wären sie das letzte große Abenteuer. Aber was ist Stille überhaupt? Warum brauchen wir sie - und wie kann sie Teil unseres Alltags werden? "Wenn alles still ist, geschieht am meisten", notierte der Philosoph Sören Kierkegaard. Dem gehen wir nach.

- Seitensprung: Stärkt Fremdgehen die Beziehung?
- Heilsames Erzählen: Warum wir Geschichten lieben
- Ein Job zum Fürchten: Über Angst bei der Arbeit
- Unerfüllter Kinderwunsch: Im Strudel der Reproduktionsmedizin

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Themen in diesem Heft

  • Wir fühlen uns vom ständigen Lärm genervt und sehnen uns nach Stille. Aber was ist Stille überhaupt? Und wie können wir zu ihr finden?
  • Für die Paartherapeutin Esther Perel ist Untreue nicht das Ende einer Beziehung. Wie Paare am besten damit umgehen – und die Motive erforschen.
  • ​Dossier Beruf & Leben: Viele Menschen haben am Arbeitsplatz mit Ängsten zu kämpfen. Wann wird die Angst zum Hindernis? Und was können Betroffene tun?
  • ​Dossier Beruf & Leben: Sie schieben Arbeit vor sich her, fürchten Vorträge, Ihren Chef oder gar den Jobverlust? Diese Tipps können Ihnen helfen.
  • Von wegen Weihnachtsstress: Die Auszeit durch die Feiertage kann unsere Stimmung positiv beeinflussen – noch lange über das Fest hinaus.
  • ​Bei sich sein – wie ging das gleich? Veronika Schantz lädt in ihrem neuen Buch dazu ein, öfter mal im eigenen Leben vorbeizuschauen.
  • ​Was wirkt in einer Psychotherapie? Das eruieren ein Psychoanalytiker und eine Verhaltenstherapeutin in einem leicht zu lesenden Büchlein.
  • ​Selbstverdienter Erfolg? Von wegen! Wir unterschätzen oft, welch große Rolle der Zufall in unserem Leben spielt.
  • Perfektionisten mögen gründlicher sein, sie sind aber nicht unbedingt besser.
  • Wer sich Geräusche oder Stimmen einbildet, ist nicht zwangsläufig krank. Forscher haben nun entschlüsselt, wie solche Halluzinationen entstehen.
  • Geschichten sind mehr als nur unterhaltsam: Indem wir unser Leben erzählen, geben wir ihm Form und Sinn – und fühlen uns bei uns selbst zu Hause.
  • ​Auf ein Kind zu warten, das nicht kommt, verursacht großes Leid. Oft setzen Paare vergebens auf die Reproduktionsmedizin. Ein Plan B kann helfen.
  • Weltweit glaubt die Mehrzahl der Menschen an Gott oder eine höhere Macht. Warum ist das so? Ein Gespräch mit dem Resilienzforscher Boris Cyrulnik.
  • Die Luftigkeit und scheinbare Willkür psychiatrischer Diagnosen ist oft bemängelt worden. Eine exakte Nomenklatur wird aber eine Illusion bleiben.
  • Menschen, die als resilient bezeichnet werden, sind oftmals gar nicht so widerstandsfähig. Forscher plädieren für eine neue Definition des Begriffs.
  • Psychologen haben sich auf die Suche nach dem dunklen Kern der Persönlichkeit begeben – und ihn gefunden: Es ist der „D-Faktor“.
  • ​Chatten, twittern, talken: Statt miteinander zu sprechen, reden wir heute häufig aneinander vorbei. Doch was macht ein gutes Gespräch eigentlich aus?
  • Psychologie nach Zahlen: Ruhe, Glück, Halt und mehr – 8 Gründe, warum das Stricken zu Recht wiederentdeckt wird. ​
  • Mariana Lekys Onkel gibt seine Praxis als Psychoanalytiker auf – samt Couch, zu der unsere Kolumnistin schon als Kind eine besondere Beziehung hatte.
  • Therapiestunde: Als Teenager gab eine Frau ihr Kind zur Adoption frei – und leidet noch heute stark darunter. Welche Rolle spielten ihre Eltern?
  • Der Blick von Hunden sagt viel aus: über ihre Evolution als menschliche Gefährten – und über uns.
  • ​Drei Neuerscheinungen fragen: Was sagen Gene und Genomik über uns aus? Was hat es mit Blutsbanden und Verwandtschaft auf sich?
  • Philip Gröning hat für seinen Dokumentarfilm „Die große Stille“ sechs Monate lang in einem Kloster gelebt. Und geschwiegen. Wie hat ihn die Stille verändert?