Hier stehen Geräte

Auf Spielplätzen probieren sich Kinder aus – und ihre Eltern. Wie wirken diese Orte auf uns? Herbert Renz-Polster über die Psychologie des Spielplatzes.

Ein orangefarbenes Wippgerät in Tierform steht auf einem Kinderspielplatz und der Boden ist betoniert
Spielplätze sind Orte zum Ausprobieren – für Kinder und für Eltern. © plainpicture/Ulrike Leyens

„Guck mal, guck mal!“ Die kleine Lisa ist die Leiter zur Rutsche hochgestiegen und ruft noch einmal: „Guck mal, Papa!“ Erst als der Vater von seinem Smart­phone aufschaut, lässt sie sich auf die Rutsche fallen und saust in die Tiefe. Als zähle nur die Erfahrung, die geteilt wird. Zumindest in den ersten drei, vier Lebensjahren scheint das vom Kind eingeplant zu sein: „Guck mal!“

Vielleicht ist das ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der noch Raubtiere ums Lager schlichen? Du Großer da,…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 3/2021: Wege aus der Depression
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