Weddinger Modell: „Die Deutungsmacht geht zum Patienten hin“

Wie kann der Alltag in der Psychiatrie für alle angenehmer gemacht werden? Dafür entwickelte Lieselotte Mahler das „Weddinger Modell“

Patientinnen und Patienten in einer Sporthalle beim therapeutischen Bogenschießen
Das "Weddinger Modell" macht den Patienten zum Leitgebenden seiner Behandlung. © Jannis Chavakis für Psychologie Heute

Sie haben 2010 am Berliner St.-Hedwig-Krankenhaus das „Weddinger Modell“ eingeführt. Was wollten Sie ändern?

Als eine Versorgungsklinik in einem städtischen Brennpunkt hatten wir mit Überbelegung, Ineffizienz und Unzufriedenheit bei den Patienten, den Angehörigen, aber auch bei uns selbst zu kämpfen. Deswegen haben wir uns gefragt: Wie sinnvoll sind die Strukturen, in denen wir arbeiten? Und welche Haltung brauchen wir? Zunächst erkennen wir im Weddinger Modell die Patientin als Expertin…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2023: Paartherapie
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