Das Dreieck der Therapie

Therapie mit Dolmetscher? Das ist oft die einzige Chance für Hilfesuchende. Am Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer ist sie Normalität.

Eine Therapeutin sitzt zusammen mit einer Klientin und ihrer Dolmetscherin im Gespräch und macht sich dabei Notizen
Bei Geflüchteten-Projekten ist eine Therapie ohne Dolmetscher kaum denkbar – und doch ist es eine ungewohnte Situation für alle. © NoSystem Images/Getty Images

Die erste Patientin ist früh dran. Langsam geht sie über den leeren Flur auf den Wasserspender zu. Turnschuhe quietschen auf grauem Linoleum, ansonsten ist es still. Wie in Zeitlupe setzt sie sich mit ihrem Plastikbecher auf einen Stuhl im Gang. Sie holt eine Pillenpackung aus der Handtasche, wirft verstohlen eine Tablette ein. Dann zupft sie ihr Kopftuch zurecht und wartet. Nach einer Weile huschen andere vorbei. Auch sie warten vor verschlossenen Behandlungszimmern, trinken aus…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 7/2014: Geheimnisse
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