Abstand und Mitgefühl

Ralf Rothmanns Protagonisten stehen oft abseits: Eine Position, die der Schriftsteller aus seiner Kindheit und Jugend kennt.

Ein Mann im roten Anorak steht allein auf einem Felsen am Meer
Ralf Rothmanns Protagonisten stehen oft abseits. © Thomas Barwick/Getty Images

Gelächter, Stimmengewirr, Löffelklappern. Das Café Einstein in Berlin ist gut besucht, hier sitzt eine bunte Mischung aus Geschäftsleuten, Politikern, Touristen. Ralf Rothmann lässt sich vom Trubel nicht stören, bahnt sich den Weg zum Tisch in der hintersten Ecke des Raumes. Vom ersten Moment des Gesprächs an wirkt der Schriftsteller konzentriert, lauscht den Fragen so andächtig, als beobachte er sein Gegenüber mit den Ohren. Dann sucht er sorgfältig nach Antworten, relativiert…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 1/2014: Zufriedenheit
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