„Einfacher, Mutter zu sein“

Annette Pehnt erkundet in ihrem Buch „Chronik der Nähe“ die Mutter-Tochter-Beziehung über drei Generationen. Darin steckt viel Autobiografisches.

Die Illustration zeigt eine Mutter, die ihre kleine Tochter mit ausgestreckten Armen an den Händen hält
Annette Pehnt erkundet in ihrem Buch „Chronik der Nähe“ die Mutter-Tochter-Beziehung über drei Generationen © Tetiana Garkusha/Getty Images

PSYCHOLOGIE HEUTE Frau Pehnt, sind Sie lieber Mutter oder Tochter?

Annette PEHNT Ich bin lieber Mutter. Ich finde es einfacher, Mutter zu sein. Das ist aktiver. Als Tochter muss ich den Ball aufnehmen, der mir zugespielt wird. Tochter sein ist eher so … ein Ringen.

PH Frauen sind heute frei, die Mutterrolle zu wählen. Die Generation der in Ihrem Buch beschriebenen Großmutter, auch der Mutter der Erzählerin hatte diese Möglichkeit noch nicht.

PEHNT Das ist richtig. Wir können uns heute mehr…

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Artikel zum Thema
Beziehung
Psychologie und Literatur: Judith Hermann über die unvermeidliche Trennwand zwischen Liebenden – und Momente großer Nähe
Gesellschaft
Psychologie & Literatur: Anke Stelling schildert im Interview, auf welch subtile Weise Menschen einander mit der Sprache ausgrenzen.
Leben
„Hier bin ich!“: Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe über das reale und das fantasierte Leben.
Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2013: Was haben wir falsch gemacht?
Anzeige
Psychologie Heute Compact 71: Familienbande
file_download print

Die Redaktion empfiehlt

Beziehung
Zweifel an der eigenen Beziehung sind eine große Belastung – für den Partner und insbesondere den Betroffenen.
Leben
Die Persönlichkeitsstörung ist in aller Munde – überall lauern scheinbar selbstverliebte Egomanen. ► Doch wie tickt ein Narzisst wirklich?
Beruf
Viele Menschen fühlen sich erschöpft: zu viele Pflichten, zu viel Druck. Über den Zustand kurz vorm Burn-out – und wie wir uns daraus befreien.