Psychologie Heute 2/2016: Sprich mit Dir!

Psychologie Heute 2/2016: Sprich mit Dir!

Die meisten Menschen sind sehr begabt darin, sich selbst schlechtzumachen: Sie beschuldigen sich für Fehler, grübeln über Kränkungen, zweifeln an ihren Fähigkeiten. Ihre Gedanken und Selbstgespräche kreisen um sich und ihre Fehlbarkeit. Ein neuer psychologischer Ansatz zeigt nun: Wer mit simplen Techniken in schwierigen Situationen Abstand zu sich selbst halten kann,bleibt handlungsfähig und verstrickt sich nicht in seine Emotionen.

- Romantik: Ein Übel unserer Zeit?
- Islamischer Staat: Ganz normale Terroristen
- Hotel Mama: Hallo, da bin ich wieder!
- Berufsleben: Richtig streiten im Büro

Themen in diesem Heft

  • Es ist nicht normal, sich selbst und Unschuldige in die Luft zu sprengen. Und doch kommen Studien immer wieder zu dem Ergebnis: Die meisten Dschihadisten sind nicht psychisch krank. Es mangelt ihnen auch nicht an Empathie – und genau da liegt das Problem
  • Jemand legt ganz beiläufig seine Hand auf unsere – und schon finden wir ihn sympathisch? Kann passieren.
  • Sie kritisiert uns, sie hält uns unsere Ideale vor, sie beschämt uns: Die innere Stimme kann uns das Leben schwer machen. Woher kommt sie? Was will sie? Und vor allem: Wie bringen wir sie zum Schweigen?
  • Selbstgespräche sind eine Art Therapie: Sie helfen Probleme zu lösen, sie ermutigen und geben Sicherheit. Vorausgesetzt, wir kennen ihr Geheimnis und wissen, wie wir mit uns reden müssen
  • Seit mehr als zwei Jahrzehnten lauschen Forscher des SETI-Instituts in Kalifornien den Kosmos nach Botschaften außerirdischer Zivilisationen ab – bislang ohne Treffer. Doch was, wenn sich die Aliens plötzlich melden? Ein Gespräch mit dem Psychologen Douglas Vakoch
  • Paul McCartney ist tot, und Lady Di wurde ermordet. Verschwörungstheorien üben eine enorme Faszination aus. Warum aber können sich gerade heute so viele Menschen mit schlichten Weltsichten identifizieren?
  • Die Hochzeit in Weiß. Der alte Tisch vom Trödel. Die Sehnsucht nach dem Echten und nach tiefen Emotionen ist weitverbreitet. Der Historiker Christian Saehrendt hält die neue Gefühligkeit für ein gefährliches Übel unserer Zeit
  • Eigentlich waren die Kinder längst aus dem Haus, doch dann wollen sie auf einmal zurück ins alte Kinderzimmer. Manche kommen aus Bequemlichkeit, andere treibt die wirtschaftliche Not. Was bedeutet das für die Familie – und wie kann die Ablösung gelingen?
  • Seit seiner Jugend erregen ihn junge Mädchen. Viele Jahre lang war der Protagonist dieser Reportage süchtig nach Kinderpornografie. Im Rahmen des Präventionsprojekts „Kein Täter werden“ hat er gelernt, sein Verhalten zu kontrollieren. Aber seine pädophile Neigung wird bleiben. Er darf ihr nicht nachgeben. Nie!
  • Im Job sind Konflikte unvermeidlich. Wie können wir umgehen mit Wut, Ärger, Antipathien? Antworten von Konflikt­beraterin Ursula Wawrzinek.

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