Im Gehirn der Täter

Sind Verbrecher verantwortlich für ihre Taten? Neurowissenschaftler bezweifeln das und diskutieren den Einsatz hirnbiologischer Diagnosen vor Gericht.

Ein Mann mit glühender Zigarette trägt einen Boghart-Hut und einen Revolver
Psychologen und Hirnforscher debattieren den Einsatz hirnbiologischer Diagnosen vor Gericht. © Boris Zhitkov/Getty Images

Der Amerikaner Charles Whitman tötete bei einem Amoklauf 17 Menschen. Bis zu diesem Tag war er völlig unbescholten geblieben, allerdings hatte er einige Zeit zuvor ungekannte aggressive Impulse an sich bemerkt. Da er beim Schusswechsel mit der Polizei getötet wurde, konnten sich Forscher sein Gehirn genauer ansehen und entdeckten bei der Autopsie einen Tumor. Der wucherte an einer Struktur namens Amygdala, auch Mandelkern genannt, die an der Regulierung von Angst und Aggressivität…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2014: Die Sprache des Körpers
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