Mein wunder Punkt

Manchmal braucht es nur einen Nebensatz, um uns tief zu verletzen. Doch wie können wir mit Kränkungen besser umgehen?

Die Illustration zeigt einen Mann aus der Antike, der beleidigt und übergangen wurde, und nun mit einem Pfeil im Herzen in einem wilden Garten liegt, umringt von blutrünstigen Fledermäusen
Manch eine Kränkung trifft uns wie ein Pfeil ins Herz. © Drushba Pankow

Vor einiger Zeit hat mich eine Freundin ziemlich gekränkt. Nach zehn Jahren Freundschaft teilte sie mir per Mail mit, dass sie keinen Kontakt mehr mit mir haben wolle. Sie sei in einer neuen Lebensphase, habe ihren Horizont erweitert und sei über Leute wie mich hinausgewachsen. Obwohl sich der Kontakt bereits über ein oder zwei Jahre ein wenig gelockert hatte – die Freundin hatte beruflich viel im Ausland zu tun –, war ich von der Vehemenz ihrer Abgrenzung und von ihrer Wortwahl…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 4/2020: Mein wunder Punkt
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