„Die Gewissheit des letzten Blicks“

Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen sprach mit dem Hospizbegleiter Frank Ostaseski über das Coronavirus und den Tod.

Die Illustration zeigt zwei Personen, die sich weinend und in Trauer umarmen
Die geliebte Person ist nicht mehr da. Dann wird bewusst, dass die vergangene Umarmung auch die letzte gewesen ist. © Karsten Petrat für Psychologie Heute

Sie gehören zu den entscheidenden Stimmen der amerikanischen Hospizbewegung, haben Ihr ganzes berufliches Leben über das Sterben und den Tod nachgedacht. In den letzten Jahren waren aufgrund der Pandemie Krankheit, Sterben und Tod so präsent wie lange nicht im öffentlichen Raum. Wie hat der pandemische Schock unser Empfinden von Sterben und Tod verändert?

Ich sehe einen doppelten Effekt. Zum einen hat das Virus die Erkenntnis, dass wir alle miteinander verbunden sind, in eine Erfahrung…

Den kompletten Artikel können Sie bei uns kaufen oder freischalten.

Artikel zum Thema
Gesellschaft
So zu sterben, wie man gelebt hat, darum geht es in der Palliativbewegung. Eine Medizinethikerin bezweifelt, dass das allen Menschen gerecht wird.
Leben
Wissen wir auf dem Sterbebett genauer, was wichtig in unserem Leben gewesen wäre? Der Philosoph Neil Levy hat Zweifel an dieser gängigen Behauptung.
Gesundheit
Wird der Tod plötzlich konkret, ist kaum jemand vorbereitet. Drei lebensnahe Bücher bieten emotionalen Rückhalt
Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2023: Du manipulierst mich nicht
Anzeige
Psychologie Heute Compact 71: Familienbande
file_download print

Die Redaktion empfiehlt

Beziehung
Zweifel an der eigenen Beziehung sind eine große Belastung – für den Partner und insbesondere den Betroffenen.
Leben
Die Persönlichkeitsstörung ist in aller Munde – überall lauern scheinbar selbstverliebte Egomanen. ► Doch wie tickt ein Narzisst wirklich?
Beruf
Viele Menschen fühlen sich erschöpft: zu viele Pflichten, zu viel Druck. Über den Zustand kurz vorm Burn-out – und wie wir uns daraus befreien.