Ich muss, ich will, ich werde das schaffen!

Warum schieben wir wichtige Aufgaben auf und erledigen sie nicht direkt? Zehn Sätze, die zur Prokrastination beitragen und zehn, die uns motivieren

Die Illustration zeigt einen Mann mit Brille, der an riesigen Akten angelehnt sitzt.
Wie soll ich das nur schaffen? Vor manchen großen Aufgaben fühlen wir uns ganz klein. © Jindrich Novotny für Psychologie Heute

Zehn Sätze, die bremsen...

1. Ich schaffe das nicht.

2. Morgen fange ich wirklich damit an.

3. Wenn ich mal damit angefangen habe, geht es sowieso ganz schnell.

4. Ich bin nicht gut genug für diese Aufgabe.

5. Ist ja typisch, dass ich wieder nichts auf die Reihe bekomme.

6. Das ist zu schwierig für mich.

7. Ich muss diese Aufgabe perfekt machen.

8. Ich mache es später, unter Druck kann ich ohnehin besser arbeiten.

9. Ich muss auf den richtigen Moment warten, um anzufangen.

10. Jetzt lohnt es sich auch nicht mehr, sich anzustrengen.

…und zehn Sätze, die beflügeln.

1. Ich will das schaffen!

2. Ob die Aufgabe wirklich zu schwer ist, merke ich, wenn ich damit begonnen habe.

3. Wenn ich jetzt anfange, fühle ich mich danach besser.

4. Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll, aber ich probiere einfach eine Möglichkeit aus.

5. Ich nähere mich dem Ziel in kleinen Schritten.

6. Vielleicht wird es nicht perfekt, aber ich gebe mein Bestes.

7. Wenn ich erst mal angefangen habe, ist es gar nicht so schlimm – das kenne ich schon.

8. Wenn ich am Abend fertig bin, gönne ich mir etwas Schönes.

9. Ich werde nie herausfinden, ob ich es wirklich kann, wenn ich es nicht versuche.

10. Nur weil ich in der Vergangenheit aufgeschoben habe, heißt es nicht, dass ich es nicht anders machen kann.

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