Der Schriftgelehrte

James Pennebaker erforschte, warum uns Schreiben entlastet. Und vieles mehr. Seine Frau nennt ihn „Mad Scientist“. Porträt eines Umtriebigen.

Der Professor und Psychologe, James Pennebaker, sitzt an seinem Schreibtisch und macht Notizen, daneben steht eine Lampe
Psychologieprofessor James Pennebaker sieht es als Geschenk, wenn das Gegenteil von dem herauskommt, was er erwartet hat. © Kenny Braun

Eines Abends erzählte James Pennebaker seiner Frau Ruth von einer neuen Idee: Power-Trauern. „Stell dir das vor. Du könntest dich in Trauer versenken, dich von ihr ganz überwältigen lassen und sie so durcharbeiten. Es müsste vielleicht nicht so lange dauern, um über einen Verlust hinwegzukommen und sich besser zu fühlen.“

Power-Trauern? In dem Moment, als sie den Begriff hörte, habe sie ihn gehasst, erinnerte sich Ruth Pennebaker kürzlich in einem Blog. Die Bemerkung ihres Mannes brachte…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 11/2021: Egoisten
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Psychologie Heute Compact 75: Selbstfürsorge