Psychologie Heute 6/2016: Drüber stehn!

Sich weniger aufregen, nicht alles persönlich nehmen, gelassen bleiben

Stress ist unvermeidbar. Ungerechtigkeiten passieren. Wir können nicht verhindern, dass andere Menschen uns verletzen. In solchen Situationen wäre ein dickes Fell gut, um die kleinen und großen Kränkungen, Beleidigungen und Zumutungen des Lebens besser zu ertragen. Nur, was tun, wenn man eher zu den Dünnhäutigen und Sensiblen gehört? Wie schaffen wir es, uns weniger aufzuregen und unser seelisches Immunsystem zu stärken?

- Massenpsychologie: Vom Mensch zum Mob
- Sokrates und Co: Philosophie als Ersatz für Psychotherapie?
- Terror: Integration ist der beste Schutz
- Trolle: Der Hass im Internet

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Themen in diesem Heft

  • Nur wegen seines Narzissmus geht niemand zum Psychotherapeuten. Aber manchmal gibt es Auslöser, die das fragile Selbstbild zerbrechen lassen.
  • Im Internet wird beleidigt, gehetzt, gedroht. Sogenannte Trolle attackieren Politiker und Journalistinnen, aber auch den Nachbarn, dessen Meinung ihnen nicht passt. Was steckt hinter dem Hass im Internet? Und was kann man dagegen tun? Fünf Thesen und der Versuch einer Antwort
  • Sechs Menschen, zwölf Monate, eine Mission: Das US-Forschungsprogramm HI-SEAS simuliert das Zusammenleben in einer Marsstation. Unter den Teilnehmern des aktuellen Projekts ist auch die Deutsche Christiane Heinicke.
  • Philosophie ist populär wie selten zuvor. Aristoteles und Kollegen liefern Antworten für jede Lebenslage. Klassische Texte werden zur Fundgrube für Wohlfühltipps. Manche Philosophen preisen ihr Fach sogar als Alternative zur Psychotherapie. Was sollen wir davon halten?
  • Nach den Anschlägen von Paris und Brüssel signalisierten Politiker mit dem Satz „Wir sind im Krieg“ Kampfbereitschaft. Doch der islamistische Terror ist durch militärische Aktionen nicht zu schwächen, wie der Politikwissenschaftler Dr. Andreas Bock belegt. Was aber können wir dann tun, damit Terrorangst nicht unsere Seelen auffrisst?
  • Kindliche Sexualität ist ein Tabuthema. Mütter und Väter blenden es am liebsten aus. Zugleich haben Jungen und Mädchen heute schon im Vorschulalter Zugriff aufs Internet – und können an eindeutiges Material gelangen
  • Wie müssen zwei Liebespartner ­beschaffen sein, damit ihre Beziehung gedeiht? Franz Neyer und Christine Finn haben erforscht, welche Persönlichkeitszüge zu einer glücklichen Partnerschaft beitragen und wie das Zusammenleben die beiden reifen lässt
  • Die Psychotherapeutin Bärbel Wardetzki weiß, wie tief manche Verletzungen gehen. Dennoch meint sie: Wir sollten unsere Lebenszeit nicht an Ohnmacht und Wut verschwenden
  • In Clausnitz belagert ein wütender Mob einen Flüchtlingsbus und skandiert „Holt sie da raus“. In Bautzen feiert eine grölende Horde den Brand einer Aufnahmeeinrichtung. Was passiert mit Menschen, wenn sie zu einer Masse werden? Ein Gespräch mit dem Systemwissenschaftler Thomas Brudermann
  • Stress ist unvermeidbar. Ungerechtigkeiten passieren. Wir können nicht verhindern, dass andere Menschen uns verletzen. Ein dickeres Fell könnte helfen, die kleinen und großen Kränkungen des Lebens besser zu ertragen. Nur: Was tun, wenn man eher zu den Dünnhäutigen und Sensiblen gehört?
  • Sie steigern ständig ihr Training und leiden unter Entzug, wenn sie es absetzen. Für gar nicht so wenige Menschen wird Sport zur Sucht. Mit der Zeit ruinieren sie damit nicht nur ihren Körper