„Schöne Erinnerungen sind wie ein Seil…“

Psychologie und Literatur: Ein Gespräch mit Helga Schubert über das Erinnern – und welche Rolle dabei eine rotgemusterte Wolldecke spielt.

Die Schriftstellerin und Psychologin Helga Schubert vor einer Blumenhecke
Am liebsten ist Autorin Helga Schubert mit ihren Gedanken im Garten der Großmutter. Es ist ein Ort der Geborgenheit. © Isolde Ohlbaum

Eine Landschaft zum Liebhaben. Von Schwerin aus fährt mich das Taxi auf einer Kastanienallee durch ein offenes, dünn besiedeltes Land mit Wiesen, Mais- und Getreidefeldern. Die Straßen werden enger und noch mal enger, wir weichen einem Traktor und einer Erntemaschine aus, und schließlich hal­ten wir vor einem niedrigen Haus mit Backsteinwand und Klappläden, umgeben von einem ausladenden baumbestandenen Garten. Helga Schubert, 81 Jahre alt, begrüßt mich am Tor und stellt mich drinnen…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 12/2021: Gelassen durch ungewisse Zeiten
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