Die Frau an der Schnittstelle

Kleinlaut war Angela Friederici nie. Ihr Widerspruchsgeist trug zu einer großen Forschungskarriere am Schnittpunkt von Sprache, Psyche und Hirn bei.

Die Max-Planck-Wissenschaftlerin Angela Fiederici steht in einer Zuschauerreihe im Hörsaal
Angela Friederici analysierte Babylaute: Schon Neugeborene schreien in ihrer Muttersprache. © Steffen Roth

Acht Studierende machen sich auf den Weg ans französische Mittelmeer. Es sind Semesterferien und der Plan ist klar: Sie wollen sich am Hafen ein Segelboot leihen und dann in See stechen, Kurs Korsika. Kei­ner von ihnen besitzt einen Segelschein. „Aber“, so erinnert sich Angela Friederici, „einer von uns hatte ein bisschen Ahnung davon. Der spielte den Kapitän. Er hatte zwei Bücher dabei. Das eine hieß Heut’ geht es an Bord, das andere Beaufort 10, was tun? – und ich kann Ihnen sagen:…

Sie wollen den ganzen Artikel downloaden? Mit der PH+-Flatrate haben Sie unbegrenzten Zugriff auf über 2.000 Artikel. Jetzt bestellen

Artikel zum Thema
Leben
„Lincoln was born in achtzehnhundertneun“: Wie Dolmetscherinnen, Übersetzer und wir alle die Sprachen im Kopf (nicht) auseinanderhalten.
Leben
Psychologie nach Zahlen: Zum Lernen einer Fremdsprache müssen Sie nicht unbedingt Grammatik pauken ► 5 ungewöhnliche Methoden zum angenehmeren Lernen.
Gesellschaft
Lässt sich die Moral verbessern, wenn man ins Gehirn eingreift? Die Medizinethikerin Sabine Müller sieht entsprechende Vorschläge sehr kritisch. ​
Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 2/2022: Für sich einstehen
Anzeige
Psychologie Heute Compact 72: Neuanfänge