Wie viel Unvernunft ist gut?

Rationalität und Emotionalität sind keine Gegensätze, sondern eng miteinander verbunden. Wie viel Vernunft und wie viel Unvernunft braucht der Mensch?

Eine Fallschirmspringerin ist in der Luft im freien Fall mit ausgestreckten Armen und Beinen und lacht dabei.
Ab und zu kann ein wenig Unvernunft gut tun - zum Beispiel verspricht ein Fallschirmsprung viel Spaß. © Joe McBride/Getty Images

Lange galt als sicher: Der Mensch ist das mit Vernunft begabte Lebewesen. Seine Affekte und Emotionen wurden – jedenfalls in der abendländischen Denktradition – oft ausgeblendet. Auch im täglichen Leben, insbesondere in der heutigen Arbeitswelt ist es angemessen, sich nicht „aufzuregen“, sondern „nüchtern und sachlich“ zu bleiben. Gefühle wirken störend. „Sei vernünftig!“, „Reiß dich zusammen!“, „Überlege dir genau, was du sagst!“ – solche und ähnliche Aufforderungen sind jedem sattsam…

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Dieser Artikel befindet sich in der Ausgabe: Psychologie Heute 10/2013: Was haben wir falsch gemacht?
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